Aktuelles

100 Jahre Michaelkirche

Festwoche vom 24. September bis 1. Oktober 2017

 

Programm der Festwoche

 

Sonntag:         11:00 Uhr, Festgottesdienst, 12:15 Uhr, Eröffnung der Geschichtsausstellung

Montag:          19:00 Uhr, Kirchen- und Turmführung

Dienstag:          9:00 - 12:09 Uhr, Kirchenentdeckung für Schulklassen, 

                       19:00 - 21:00 Uhr, Feier zum 100. Geburtstag. Alle Gemeindemitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen! Präsentation der Festschrift.

Mittwoch:        9:00 Uhr, Heilige Messe

                       10:00 - 12:00 Uhr, Kirchenentdeckung für Schulklassen

Donnerstag:    9:00 - 12:00 Uhr, Kirchenentdeckung für Schulklassen

                       15:00 - 17:00 Uhr, Erzählcafé: Erlebnisse und Erfahrungen mit der St. Michael-Kirche

Freitag:          19:00 - 24:00 Uhr, Illuminierung der Kirche von innen und außen

                        19:30 - 20:30 Uhr, Taizé-Singen

Samstag:         6:00 - 17:00 Uhr, offene Kirche: Einladung zu Gebet und Stille

Sonntag:        11:00 Uhr, Festgottesdienst mit Bischof Franz Josef Overbeck, anschließend Gespräch und Begegnung

 

 

26. September

unsere Michaelkirche wird 100 Jahre alt

 

Wir feiern Geburtstag, feiern Sie mit! Wir freuen uns am Dienstag, den 26. September 2017 um 19:00 Uhr mit Ihnen gemeinsam auf den Geburtstag unserer Kirche anzustoßen. Herzlich Willkommen! (.... auch zu allen anderen Angeboten in unserer Festwoche)

Hermann Spickermann (Gemeindereferent)    Ferdinand Stock (Vorsitzender Gemeinderat)

 

Montag 25. September 2017, 19:00 Uhr, Kirchen- und Turmführung

BBSt. Michael gewährt Einblicke in den Kirchturm     Technische Faszination und nostalgischen Charme: Der Turm von St. Michael bietet beides - und noch mehr! Wer das Innenleben des Kirchturms mit seinen verborgenen Schätzen kennenlernen möchte, ist zur Teilnahme an einer abendlichen Führung, welche die Gemeinde St. MICHAEL, anläßlich der Festwoche veranstaltet, herzlich eingeladen. Sie findet statt am Montag, 25. September, um 19:00 Uhr.   Höhepunkte der Führung sind die ausführliche Präsentation und Vorführung des historischen Uhrwerks und der Glockenanlage.   Sowohl das Uhrwerk als auch die gesamte Glockenanlage von St. Michael stammen aus den 1920er-Jahren. Die mechanische Turmuhr mit ihrem faszinierenden Zahnräderwerk wurde gebaut von der Recklinghäuser Firma Bernard Vortmann, einem der seinerzeit bedeutendsten Turmuhrenhersteller in Deutschland, und ist gemäß Fertigungskatalog der Herstellerfirma eines der ersten seiner speziellen Bauart, von welcher in Westfalen nur noch ein einziges weiteres Exemplar erhalten und an Ort und Stelle in Betrieb ist!   Die vier mächtigen Glocken oberhalb des alten Uhrwerks bieten bereits seit mehr als 90 Jahren mit ihrem äußerst charakteristischen Klang ein markantes akustisches Identifikationsmerkmal Hassels – auf das Geläut von St. Michael wurden die neueren Glocken der evangelischen Kirchen Hassels seinerzeit eigens abgestimmt!   Wie groß und wie schwer sind die Glocken im Michaelskirchturm nun, wie sehen sie aus, aus welchem speziellen Material sind sie, und wie werden sie zum Klingen gebracht? Wie funktioniert das alte mechanische Uhrwerk? Wie kann man Winter- und Sommerzeit einstellen? All das und noch viel mehr soll bei der kostenfreien Führung in abenteuerlicher Turmatmosphäre vermittelt werden.   Treffpunkt ist das Hauptportal der Kirche St. Michael an der Valentinstraße. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Empfehlenswert für den Aufstieg über steile Holzstiegen sind geeignete Kleidung und festes Schuhwerk.

Führungen zum Turm-Uhrwerk und zum Glockenstuhl

Uhrwerk dreht sich bei "Quarks & Co"

Filmautor Dirk Gilson bei den Dreharbeiten für "Quarks & Co" im Kirchturm von St. Michael. © Förderverein der Kirche St. Michael

Die Faszination, die von dem restaurierten Uhrwerk im Glockenturm der Kirche St. Michael ausgeht, zieht Kreise. Kürzlich ist auch der WDR bei den Vorbereitungen für eine Folge des Wissenschafts-Fernsehmagazins "Quarks & Co" darauf aufmerksam geworden. Am Dienstag, 3. September 2013, von 21.00–21.45 Uhr heißt das Thema der Sendung "Wie die Zeit vergeht". Dabei dient das mechanische Uhrwerk der Kirche St. Michael als Hintergrundkulisse im Studio von Moderator Ranga Yogeshwar. Über mehrere Stunden hat ein Drehteam des WDR im August zusammen mit Rolf Schäfer das Uhrwerk in Betrieb genommen und gefilmt. 

 

Das alte Uhrwerk von St. Michael, welches zur ursprünglichen Ausstattung der Kirche gehört, wurde im Jahre 1921 von der Recklinghäuser Firma Bernard Vortmann, einem der seinerzeit bedeutendsten Turmuhrenhersteller Deutschlands, gebaut. 70 Jahre lang steuerte es die Turmuhr der Kirche St. Michael. Im Jahr 2008 wurde es restauriert. Es ist eins der wenigen in Westfalen noch erhaltenen Uhrwerke seiner Art. Mehr über die Technik und die Besonderheiten des Uhrwerks lesen Sie hier.

 

Kirchen- und Turmführung am Tag des Offenen Denkmals

 

Bald sollen die Umbauarbeiten für die Wiedereröffnung der Kirche St. Michael als Sozial- und Gemeindekirche beginnen. Zuvor können Interessierte das Uhrwerk wieder am Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, 8. September 2013, ansehen. Der Förderverein der Kirche St. Michael lädt um 15.30 Uhr zu einer Kirchen- und Turmführung unter der Leitung von Rolf Schäfer ein. Die Kirche ist für Besucherinnen und Besucher bis 19.00 Uhr mit Café und Imbiss geöffnet. 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

1. September 2012

6. September 2012

Stellungnahme des Vorstands des Fördervereins der Kirche St. Michael Gelsenkirchen-Hassel e.V. zur Verlegung des Standorts der katholischen Gemeinde Hassel an die Kirche St. Michael

Am vergangenen Samstag und Sonntag (1./2. September) wurde in allen Gemeindegottesdiensten der Propsteipfarrei St. Urbanus die Entscheidung des Bischofs von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, verlesen, der Verlegung des Gemeindestandorts von der Kirche St. Pius an die Kirche St. Michael zuzustimmen. 

 

Damit ist nun offiziell: Es ist eine verbindliche Lösung für den Kirchenstandort St. Michael gefunden. Die Kirche St. Michael wird Gemeindekirche. Die katholische Gemeinde in Hassel wird ihren Sitz an die Kirche St. Michael verlegen.

 

Diese Entscheidung hat für den Förderverein der Kirche St. Michael eine wichtige Bedeutung. Zunächst freuen wir uns natürlich darüber, dass die Kirche St. Michael wieder für die Feier von Gottesdiensten genutzt werden und die Vielfalt des Gemeindelebens hier ihren Ort haben soll. Für die Kirche St. Michael ist dies der beste Weg für ihren Erhalt.

 

Für den Förderverein, der sich mit der Gemeinde von Hassel eng verbunden ist, bedeutet diese Perspektive aber auch eine große Verpflichtung. Als Vorstandsmitglieder nehmen wir dies zum Anlass ...


... Dank zu sagen

 

In den letzten Jahren konnten wir dank der Unterstützung von über 200 Mitgliedern, Begleiterinnen und Begleitern konstruktiv an der Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die Kirche St. Michael mitarbeiten. Es war auch eine große Anstrengung, die Herausforderungen anzunehmen und im Sinne der Hasseler Gemeinde, aber auch für den Stadtteil Hassel ungewohnte Ideen und Möglichkeiten in den Blick zu nehmen. Allen Mitgliedern und allen, auf deren Unterstützung der Förderverein seit über sechs Jahren zählen kann, sei an dieser Stelle gedankt.

 

Danken möchten wir auch dem Gemeinderat St. Pius sowie den Gremien der Propsteipfarrei St. Urbanus. In den sechs Jahren seit der Gründung des Fördervereins konnten wir in der Zusammenarbeit in gemeinsamen Konzeptausschüssen, aber auch durch personelle Vernetzungen gemeinsame Ziele verfolgen und Projekte an der Kirche St. Michael mit auf den Weg bringen. Eine große Hilfe dabei war für uns, von Anfang an in einem konstruktiven Austausch mit dem zuständigen Referenten im Bistum Essen, Herrn Dr. Herbert Fendrich, zu stehen. Das Handlungskonzept des Bistums Essen für die sogenannten „weiteren Kirchen“ ist und bleibt eine wichtige Orientierung und Motivation für einen angemessenen Umgang mit Kirchengebäuden (nicht nur von „weiteren Kirchen“!) in der heutigen Zeit.


... zur Weggemeinschaft einzuladen

 

Dies alles ist mit einer neuen „Indienstnahme“ der Kirche St. Michael auch nicht abgeschlossen. Für den Standort, für den Stadtteil und für die Gemeinde war die sozial-diakonische Ausrichtung der bisherigen Nutzungen eine wichtige Erfahrung. Die Ausgabestelle der Gelsenkirchener Tafel, ihre Kundinnen und Kunden und die Einrichtungen seitens der Caritasgruppen der Gemeinde St. Pius sind zu wichtigen Partnerinnen und Partnern für ein gemeinsames soziales Handeln in Hassel geworden. Ein Standortwechsel der Gemeinde lädt dazu ein, diese Weggemeinschaft zu verstärken. Dazu möchte der Förderverein der Kirche St. Michael ermutigen und weiterhin konstruktiv beitragen.

 

Zur Weggemeinschaft einladen möchten wir vor allem die Menschen, die mit dem Standortwechsel einen vertrauten Ort, das Gemeindezentrum St. Pius, verlieren. Es wird auch die Aufgabe des Fördervereins sein, mitzuhelfen, dass eine neue Beheimatung an der Kirche St. Michael für sie möglich wird. Die Gemeinde möchte einen Prozess gestalten, der dazu beitragen soll, dass möglichst viele Menschen sich mit dem neuen Standort identifizieren können. Wie bei jedem „Umzug“ wird auch zu überlegen sein, wie kostbare Gegenstände, Symbole, Stiftungen, mit denen die Menschen in der Gemeinde St. Pius lebensgeschichtlich sehr verbunden sind, in der Kirche St. Michael einen Platz finden können. Wir freuen uns darauf, hier ein neues, gemeinsames „Zuhause“ für alle zu gestalten – und auf alle, die hier ihre reichen Erfahrungen einbringen möchten.

 

Dazu gehört auch: Für die Kirche St. Pius muss eine angemessene Lösung gefunden werden. Die Orientierung an den diözesanen Leitlinien, die wir für die Kirche St. Michael immer wieder als verbindlich eingefordert haben, muss ebenso für die Kirchengebäude von St. Theresia und St. Pius gelten.Wir durften die Erfahrung machen, dass eine „geschlossene“ Kirche auch Gestaltungsfreiheit bedeutet und Lösungen entwickelt werden können, die auch auf (noch) alternative Weise ein Weg sein können, Zeugnis vom Evangelium zu geben.


... Mut zum Aufbruch zu wagen

 

Sowohl für die Gemeinde als auch für die Kirche St. Michael ist dieser Schritt des Bistums nicht die endgültige Lösung und kein „Garantieschein“. Er kann nur ein Anfang und ein erster Schritt sein, den Umbrüchen in Gesellschaft und Kirche, die auch in Hassel weitergehen werden, zuversichtlich und konstruktiv zu begegnen. Der Wind des Wandels weht weiter. In Hassel sind die Kirchen besonders dazu herausgefordert, nach neuen und vielgestaltigen Wegen zu suchen, Zeugnis von ihrem Glauben zu geben und in das offene Gespräch mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Lebensstile zu treten.

 

Hoffnungsvoll stimmt es, dass die Gemeinde St. Pius diesen Schritt wagt, um „eine lebensnahe Pastoral mit einem besonders auch caritativ geprägtem Profil“ zu entwickeln (aus dem Brief von Bischof Dr. Overbeck). Auch, aber nicht vor allem haben diesmal wirtschaftliche Gründe dazu veranlasst. Manche Menschen sind ein solches Signal in den Zeiten von Umstrukturierungen und Neuorientierungen vielleicht kaum noch gewohnt. Deshalb freuen wir uns besonders, dass dies die erste und wichtigste Motivation für diese Entscheidung war.

 

Ein positiver Entscheid bedeutet zunächst, in der Kirche St. Michael – in absehbarer Zeit zum ersten Mal seit der Außerdienststellung – miteinander Eucharistie zu feiern und betend Dankbarkeit, Weggemeinschaft und Mut zum Aufbruch zuzulassen:


„Herr, lass uns die Zeichen der Zeit verstehen und sich mit ganzer Kraft für das Evangelium einsetzen. Mache uns offen für das, was die Menschen bewegt, dass wir ihre Trauer und Angst, ihre Freude und Hoffnung teilen und als treue Zeuginnen und Zeugen der Frohen Botschaft mit ihnen dir entgegengehen.“

(Nach dem Messbuch, Hochgebet für besondere Anliegen.)

 


Markus Zingel, Annette Schaefer, Hubert Rottmann,
Theodor Hütter, Alfred de Wal

5. September 2012

3. September 2012

Jetzt ist es offiziell: St. Michael wird katholische Gemeinde in Hassel

In einem Brief vom 17. August 2012 an alle Mitglieder der Pfarrei St. Urbanus teilt Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck seine Zustimmung mit, den Standort der Gemeinde von der Kirche St. Pius (Eppmannsweg) an die Kirche St. Michael (Valentinstraße) zu verlegen. Der Brief wurde am vergangenen Samstag und Sonntag (1./2. September) in allen Gottesdiensten der Pfarrei verlesen.

 

Den Inhalt des Briefes können Sie auf den Internetseiten der Propsteipfarrei St. Urbanus/Gemeinde St. Pius nachlesen.